Sobieskiego 5/4
15-013 Bialystok, POLEN
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Aufgaben und Ziele Ihrer Organisation:
Wir realisieren Projekte mit dem Ziel der Belebung der lokalen Gemeinschaft, der Verbreitung innovativer Lernformen sowie der Gleichstellung der Bildungschancen in ärmeren Gebieten Polens. Zu unserer Arbeit gehört die häufige Durchführung von Kursen mithilfe interkultureller Bildungsmethoden. So haben wir im Rahmen des Förderprogramms "Gleiche Chancen – Partnerschulen" der Polnischen Kinder- und Jugendstiftung an der Realisierung eines Projektes zur Zusammenarbeit des Allgemeinbildenden Lyzeums S.I. Witkiewicz in Warschau mit dem Gymnasium in Krynki in Podlasie teilgenommen. Im Frühjahr 2004 haben wir eine Gruppenfahrt Warschauer Lyzeumsschüler nach Podlasie organisiert, während welcher die Jugendlichen unter anderem den jüdischen Friedhof in Krynki aufgeräumt haben und während Exkursionen und Begegnungen mit interessanten Menschen die Region kennen lernten. Von Februar bis Juni 2005 haben wir ein eigenes Projekt im Rahmen des Programms "Gleiche Chancen – kleine Regionalprojekte" der Polnischen Kinder- und Jugendstiftung durchgeführt. Dieses bestand darin, mithilfe kommunaler und freier Einrichtungen Bildungs- und Theaterworkshops für Jugendliche der Gemeinde Krynki zu organisieren. Die Workshops wurden von Experten verschiedener Bereichen geleitet, die aus der Region (u.a. aus Bia³ystok und Supraœl) kamen. Als Abschlussveranstaltung des Projektes organisierten wir mit Unterstützung lokaler Unternehmer ein Fest und Konzert für die Einwohner von Krynki.
Zum Umfang unserer Tätigkeit gehört auch die Förderung östlicher Gebiete Polens. In Zukunft planen wir, dort ein Stipendienprogramm für begabte Jugendliche aus mittellosen Familien ins Leben zu rufen.
PROJEKTE:
Die erste Aktivität von unserer Organisation war Organisierung einer Exkursion nach Krynki (Podlasie), wo wir dortigen jüdischen Friedhof in Ordnung bringen wollten. Wir haben das im Juli 2003 gemacht. Gleichzeitig haben wir eine Sachlichässchirm von dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau und der Jüdischen Gemeinde in Warschau aufgeknüpft. Wir haben auch notwendige Erlaubnisse für Planrealisierung von dem Denkmalskonservator in Bia³ystok erhalten. Seit dieser Zeit haben wir nächste Schritte eingeleitet um diese Idee fortzusetzen.
Im Frühjahr 2004 haben wir eine Gruppenfahrt Warschauer Lyzeumsschüler nach Podlasie organisiert, während welcher die Jugendlichen unter anderem den jüdischen Friedhof in Krynki aufgeräumt haben und während Exkursionen und Begegnungen mit interessanten Menschen die Region kennen lernten. Bei allen diesen Aktivitäten wurden auch Jugendlichen aus Krynki engagiert.
Von Februar bis Juni 2005 haben wir ein eigenes Projekt im Rahmen des Programms "Gleiche Chancen – kleine Regionalprojekte" der Polnischen Kinder- und Jugendstiftung durchgeführt.
Dieses bestand darin, mithilfe kommunaler und freier Einrichtungen Bildungs- und Theaterworkshops für Jugendliche der Gemeinde Krynki zu organisieren. Die Workshops wurden von Experten verschiedener Bereichen geleitet, die aus der Region (u.a. aus Bialystok und Suprasl) kamen Der wesentliche Teil von diesen Workshops wurde mit der Geschichte und der Kultur von dieser Region verbunden. Die Workshops wurden unter anderem von Prof. Witold Maroszek, dem Historiker von der Universität in Bia³ystok und Ethnografen: Wojciech Za³êcki und Zbigniew Cisielski geführt. Zum Abschluss haben wir einen Wettbewerb für die Schuljugend organisiert, in welchem der besten Reiseführer über die lokale Geschichte ausgewählt worden ist. Gleichzeitig haben wir eine Ausstellung von allen Projekten organisiert.
In Jahren 2005-2006 hat ein Vereinsmitglied – Filip Pazderski – aktiv an einem Forschungsprojekt "Lokalgeschichte in der deutsch-polnischen Grenzregion im Hinblick auf die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Fallstudie am Beispiel des Ermländlichen Dorfes Purda Wielka" teilgenommen, welches vom Verein "Kulturgemeinschaft Borussia" aus Allenstein geleitet wurde. Im Rahmen des Projekts hat er Erinnerungen lokaler Gemeinschaft erforscht und die da gesammelten Materialen bearbeitet. Er hat ebenfalls die offizielle Abschlussveranstaltung organisiert – eine Art Kulturevent (u.a. Organisation und Leitung von Theaterworkshops) sowie ein Fest für die Lokalgemeinde. An diesem Projekt haben Studenten und Doktoranden aus Polen und Deutschland teilgenommen.
2007 haben wir das Projekt "Krynki-Sobienie: zwei Geschichten – gemeinsame Erinnerung" realisiert. Es bestand in der Organisation einer Reihe von Workshops zur multikulturellen Tradition beider Regionen – der Gemeinde Krynki in Podlasie sowie der Gemeine Sobienie-Jeziory in Masowien. Die Zielgruppe des Projektes waren Schüler der städtischen Gymnasien. Mit der Anwendung interaktiver Unterrichtsformen (u.a. Fotografie, Film, journalistisches Interview) haben wir die jungen Menschen dazu animiert, selbständig die Verschiedenartigkeit ihrer Heimatortschaften zu entdecken. Wir haben ihnen auch Wissen über die ethnisch und kulturell verschiedenen Gemeinschaften vermittelt, die in Vergangenheit in ihrer Umgebung lebten.
Der nächste Schritt innerhalb dieses Projekts war die Vorbereitung zweier Begegnungen von Gruppen mit Gymnasialschülern aus den zwei Ortschaften. Es wurde als gegenseitiger Schüleraustausch organisiert. In deren Verlauf haben die Schüler die Geschichte und Kultur jeder der einst hier lebenden jüdischen Gemeinden kennen gelernt sowie gemeinsam beim Aufräumen der örtlichen jüdischen Friedhöfe geholfen. In der letzten Phase des Projektes, nach der Rückkehr von den Exkursionen, haben die Jugendlichen an Computerworkshops teilgenommen und einen Internetführer durch ihre mit eigenen Augen erlebte Ortschaft erstellt. So ist ein Internetportal entstanden, welches den multikulturellen Traditionen mehreren Regionen Polens gewidmet wird. (siehe unter: www.wspolnapamiec.pl).
Im Jahre 2007 haben wir ein Projekt realisiert, welches an Studenten aus Weißrussland, Deutschland und Polen gerichtet wurde. Das Programm wurde "Dialoge mit den Nachbarn" genannt. In seinen Rahmen haben wir im Juni 2007 ein Seminar vorbereitet. Das Hauptthema der gemeinsamen Diskussionen waren die gemeinsame Geschichte und die Kulturidentität in den kulturellen Grenzgebieten. Während des Seminars haben wir zusammen mit seinen Teilnehmern verschiedene offene Veranstaltungen vorbereitet, wo wir ausgewählte Aspekte von der Kultur jeweils einer Nation präsentiert haben. In Zusammenarbeit mit den Teilnehmern des Seminars in Bia³ystok haben wir eine Publikation vorbereitet "Wie führt man Dialoge mit den Nachbarn mithilfe der Methoden interkultureller Bildung".
Die Fortsetzung des Seminars waren die an junge Erwachsene (ältere Schüler und Studenten) gerichtete Workshops zum ähnlichen Thema, welche wir im November 2007 in Weißrussland durchgeführt haben. Das Programm der Workshops war zusammen mit den Seminarteilnehmern vorbereitet.